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Eulen       Noctuidae    Hadeninae   Orthosiini

Kieferneule        Forleule
Panolis flammea

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda) Klasse: Insekten (Insecta) Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera) Familie: Familie: Eulen (Noctuidae) Unterfamilie: Hadeninae Gattung: Panolis

Kieferneule
Fundort: Waldrand in der Nähe von Miersdorf 
Fundzeit:15.04.2026  11.17 Uhr
Kieferneule attakiert von Ameisen
Kieferneule attakiert von Ameisen
Fundort: Waldrand bei Miersdorf
Fundzeit: 15.04.2026  11.23 Uhr
KIefer

Raupenfutterpflanze:
Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris)

gemeine-fichte

Die Raupen fressen bei Massenbefall auch an den Nadeln der Gemeinen Fichte (Picea abies).

Blüten der Schlehe

Nektarpflanze für die Kieferneule:
Schlehe (Prunus spinosa)

blüten der sal-weide

Eine weitere Nektarpflanze für die Kieferneule ist die Sal-Weide (Salix caprea).   

Schwarz-Erle-(Alnus-glutinosa)

Der Pollen der Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) dient dem Eulenfalter als Nahrung.

Birkenblüte

Birke (Betula pendula) ist eine mögliche Nektarpflanze .   

Die Forleule lebt in Nadel- und Mischwäldern.
Die Kieferneule ernährt sich von Weiden-, Birken- und Erlen-Pollen sowie von Schlehenblüten (Prunus spinosa). Sie ist in Berlin-Brandenburg häufig anzutreffen.
Sie ist ein nachtaktiver Falter.
Panolis flammea entwickelt eine Generationen pro Jahr und fliegt von Anfang März bis Ende Mai. Das Weibchen heftet bis zu 200 Eier an die Unterseite der Nadeln in den Baumkronen älterer Kiefern an. Die Raupen leben von Mai bis Juli. Die grünen Raupen sind aufgrund ihrer hellen Längsstreifen schwer an den Kiefernadeln zu erkennen. Dieser Eulenfalter überwintert als Puppe. Die Verpuppung erfolgt ab Juli am Boden in einem Kokon.
Flügelspannweite: 3,2 bis 4,0 cm
Raupenfutterpflanzen: hauptsächlich Kiefer (Pinus sylvestris), Silber-Tanne (Abies alba), Fichte (Picea abies).
Der Kahlfraß der Raupen in Kiefernwäldern kommt heute seltener vor.